Team

Das Team

Mirca Lotz (she/they) ist mit ihrer Kreativagentur [fwd:like waves] als Veranstalterin und Kuratorin mit einem Fokus auf interdisziplinäre Formate und besondere Veranstaltungsorte tätig (u.a. beim Filmfest München, den Virtual Worlds, innen.aussen.raum oder der Manic Day Parade). 2017 hat sie das erste internationale Frauen* Showcase Festival & Konferenz “We Make Waves organisiert und ist seit 2017 als „Music Innovator“ im internationalen Keychange Projekt. Zudem hat sie 2018 das Bayerische Netzwerk für Frauen* in der Musik „musicBYwomen“ mitgegründet und ist seit 2019 im Board der Music Women* Germany. 2021 hat sie Network the Networks initiiert, ein dezentral produziertes Netzwerktreffen und eine Plattform für alle FLINTA+ Netzwerke in der Musik. Sie hält regelmäßig (inter-)nationale Vorträge und Workshops zum Thema Gender Equality, Safe(r) Spaces & Awareness und mehr.

Carmen Westermeier (sie/ihr) ist freischaffende Medien- und Performancekünstlerin, arbeitet als freie Referentin und Hochschuldozentin und ist Musikerin und DJ. In ihrer Arbeit legt sie großen Wert auf kollektive Ansätze und Interdisziplinarität. Als Mitglied in unterschiedlichen Kollektiven hat sie ihre ersten Erfahrungen in der Erprobung von Awareness-Konzepten und Safer-Spaces vor 12 Jahren gesammelt. 2014 gründete Carmen das Nürnberger Kollektiv „Trouble in Paradise“, ein Kunst- und DJ-Kollektiv, das ausschließlich aus Frauen* besteht und sich aktiv für Gleichberechtigung im Nachtleben und in der Kunstwelt einsetzt. Seit 2019 lebt und arbeitet sie in Karlsruhe, wo sie bei der Gründung des feministischen DJ*-Kollektiv „Blex“ beteiligt war und dort aktives Mitglied ist. Als freie Referentin arbeitet Carmen mit Erwachsenen gleichermaßen wie mit Jugendlichen und Kindern im Bereich Sound, Kunst und politischer Bildung. Dabei erstreckt sich ihre Tätigkeit von Vorträgen und Workshops über langfristiger Mentor*innenarbeit. An der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen ist Carmen Dozentin am Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Kultur und ästhetische Bildung und lehrt dort zum Thema Gender und Kunst. In ihrem Verständnis von einem zukünftigen Miteinander müssen Gewohnheiten aufgebrochen und neue, inklusive und sensible Wege eingeschlagen werden. Kern ihrer Herangehensweise bildet die Offenheit zum Scheitern. So können Privilegien abgebaut, Sensibilität geschaffen und flexible Lösungen gefunden werden. Carmen setzt dabei sowohl auf kurzfristige Bildungsarbeit, als auch auf längerfristiges Coaching für die Musik- und Kunstbranche. Im Projekt „Safe the Dance“ bringt sie ihre langjährige Erfahrung als Veranstalterin, DJ und Musikerin sowie ihren multiperspektivischen Blick durch ihre facettenreiche Arbeit ein.
Mehr zu Carmen findet ihr auf ihrer Website.

Johanna Bauhus (sie/ihr) gründete 2016 das feministische Musiklabel “Ladies&Ladys” und kämpft seitdem mit ihrem Team an allen Fronten gegen den Sexismus in der Musikindustrie. So haben sie z.B. den ersten gendersensiblen Musikvertrag mit “Antisexismus-Klauseln” Deutschlands entwickelt. Mit ihren Awarenesskonzepten inklusive Team Schulungen hat sie große Punk-Rock Festivals zu einem Safer Space gemacht. Sie ist zudem Veranstalterin und kennt somit alle Perspektiven, auch im Hinblick auf Verantwortlichkeiten. Sie hat eine Agentur für Diversity, Awareness Arbeit und Safe(r) Spaces “Safe The Dance” mitgegründet und bringt hier ihre praktische Erfahrung, in der Umsetzung von Awarenesskonzepten aller Art, ein. Sie hat „Network The Networks“ mitentwickelt, ein Event zur Vernetzung aller feministischen Musiknetzwerke. Hier leitete sie ein “How To: Feministische Labelarbeit” und gemeinsam mit Mirca den Bereich “Awareness” auf dem Social Hackathon von My Body Is Not Your Porn zum Thema sexualisierte Gewalt auf Festivals.  Sie ist zudem Produktdesignerin und Prozessentwicklerin (M.Sc.; Dipl.Ing. (FH); B.Eng.) und hat Jahrelang u.a. als Innovationsmanagerin gearbeitet. 

Ara Walter (she/they) hat 2013 ihren Weg über mehrere Praktika und ihren eigenen Musikblogs Lieblingstape.de in die Konzertindustrie gefunden. Von 2015 bis 2019 war sie lokale Veranstalterin für den Berliner Konzertveranstalter Direct Booking. In ihrer Freizeit besuchte sie Konzerte auf der ganzen Welt und sammelte erste Booking-Erfahrungen innerhalb Deutschland in Zusammenarbeit mit der englischen Agentur This Is Now Agency unter dem Namen Suitcaselife Booking. Bei all den unzähligen Konzerten und Festivals fiel they vor allem eines auf: Sexismus ist ein omnipräsentes Problem der Branche. Und während im englischsprachigen Bereich mittlerweile einiges dagegen unternommen wird, scheint die Konzertbranche im deutschsprachigen Raum jedoch wieder einmal hinterher zu hinken. Um dies zu ändern, schloss Ara sich im Jahr 2021 Safe The Dance an, um ihre bisherigen Erfahrungen aus Veranstalter*innen- und Booker*innen-Sicht mit einzubringen und Konzepte zu erarbeiten, die langfristig in der Konzertbranche etabliert werden können. Aktuell arbeitet Ara für die Bookingagentur Destiny Tourbooking.

Hannah Louve Benedum (sie/ihr) ist 25 Jahre alt. Sie wuchs erst in einem Vorort im Münchner Osten später dann in der Münchner DIY-Punk Szene auf. Nach mehreren Bands und über 10 Jahren in der Szene ist Sie mit dem Münchner Nachtleben eng verwoben und vertraut. Egal ob vor, hinter oder auf der Bühne. Als Bookerin und Tourmanagerin bei Queers To The Front, ehemalige Musikjournalistin und ex-Azubine bei einem Hamburger Indie Label hat Sie zahlreiche Einblicke in die Welt der Musikindustrie erhalten. Als Sie sich Anfang 2020 als trans Frau outete, änderte sich Ihre Ansicht auf die Industrie und das Nachtleben stark und die neuen Eindrücke, sich als Frau in diesem Kosmos zu bewegen zeigten ihr die Ungleichheit, die in dieser Welt immer noch vorherrscht deutlich auf und auch die Gespräche mit anderen marginalisierten Menschen bestätigten das. Im Moment bereitet Sie mit Cora Line ihr neues musikalisches Projekt vor und plant mit ihrer Musik und ihrer Arbeit hinter den Kulissen das Nachtleben sicherer und entspannter für alle Beteiligten zu machen.